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Leitfaden

Der folgende Leitfaden soll dazu dienen, Ihnen bei der Wahl der richtigen Onlinestrategie die richtigen Fragestellungen und mögliche Lösungswege aufzuzeigen.

1. Es wird überhaupt kein Online-Marketing betrieben
Wenn Sie nicht online sind oder gefunden werden, dann existieren Sie ganz einfach nicht.

Zeigen Sie sich im Internet, sowohl passiv als auch aktiv. Eine reine Internetpräsenz mit einer Webseite oder einem Blog ist heute für jede Art von Unternehmung absolute Pflicht. Wenn Sie nicht online sind und in Suchmaschinen nicht gefunden werden, existieren Sie für einen grossen Teil Ihrer potenziellen Kunden ganz einfach nicht.

2. Zuwenig Sichtbarkeit in Suchmaschinen
Es wird kaum oder überhaupt kein Suchmaschinenmarketing betrieben. Die Websites sind schlecht optimiert und können von Suchmaschinen nicht „gelesen“ werden - Problematik Flash-Applikationen.
Ein möglichst gutes Ranking (Platzierung) in Suchmaschinen ist das A und O. Nur wer gut zu finden ist, wird auch besucht. Und mit gut verstehen wir eine hohe Platzierung Ihrer Webseite, den für den Kunden richtigen Suchbegriffen sowie einem aussagekräftigen Kurzbeschrieb über Ihr Unternehmen oder über Produkte.

3. Auf der Webseite angelangt werden die Benutzer nicht abgeholt.
Viele Webseiten sind auf sich selber gerichtet und für den Besucher langweilig und emotionslos.
Mit einem überraschenden Auftritt können Sie so viel Goodwill schaffen wie kaum mit anderen Aktivitäten. Ueberraschen Sie die Besucher Ihrer Webseite mit etwas unerwartetem. Wenn der potentielle Kunde nun mal da ist, dann muss dieser gezielt abgeholt werden können. Sie kennen diesen Effekt mit Garantie aus dem stationären Handel. Ein toll aufgemachter Laden, freundliches Personal, gutes Sortiment etc.

4. Kunden verirren sich und werden nicht geführt.
Kennen Sie das: Sie betreten einen Grossfachmarkt und möchten ein bestimmtes Produkt kaufen. Aber wo ist das zu finden, eine Ansprechperson ist nicht zu sehen, die Regale sind sehr lang und die Gefahr, dass man sich verläuft ist gross. Und hat man nun endlich das gewünschte Produkt gefunden, ist es nun wirklich das richtige Produkt oder wäre ich allenfalls das andere viel besser für meine Zwecke. Und dann noch dies, ein langes Anstehen an der Kasse. Das braucht Geduld und Nerven und man überlegt sich sehr gut, dieses Geschäft nochmals zu betreten. Was im stationären Handel schon längst zum Pflichtprogramm gehört, sollte auch für den Webauftritt selbstverständlich sein: Ein auf den Kunden und seine Bedürfnisse ausgerichtetes Kundenleitsystem (Navigation, Suche, Pagecheckout etc.)

5. Sie werben nicht dort, wo sich Ihre Kunden nicht aufhalten
In der klassischen Werbung werden Sie selbstverständlich dort Werbung schalten oder einen PR-Bericht veröffentlichen wollen, wo sich Ihre potentiellen Kunden aufhalten. Das gleiche Prinzip sollte auch für den elektronischen Bereich gelten.
Halten Sie sich dort auf, wo sich Ihre Kunden oder Community aufhält. Es gibt für jede Zielgruppe Internetportale, wo sich Ihre potenziellen Kunden aufhalten. Dort lohnt es sich, eine aktive Rolle zu spielen. Ebenso unterhalten sehr viele potentielle Kunden ein Profil auf Socialmedia-Plattformen wie Facebook oder Twitter.

6. Onlinewerbung wird wie Printwerbung betrieben
In den elektronischen Kanälen gelten andere Regeln bezüglich Werbung. Werbemittel die langweilig und emotionslos sind unterstützen das Branding kaum, sind jedoch von den Kosten sehr schnell auf dem Niveau von klassischer Printwerbung. Die elektronischen Kanäle leben von Emotionen und Ueberraschungen. Mit den sehr schnellen Internetverbindungen sind Videos und Animationen nicht mehr die Ausnahme sondern die Regel. Onlinewerbung ist näher bei TV-Werbung als Printwerbung.

7.Sichtbarkeit beschränkt sich auf den Webauftritt
Jeder gute Marketer ist sich der Bedeutung von Social Media oder Web 2.0 Elementen bewusst.